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Das Tollkühne Pressefest 2010

     DIE LAUBE ließ sich wieder einmal nicht lumpen und bot etwas für die drei edelsten Sinne des Homo culturensis: Hören, Hören und Staunen!

      Neben einem Nachmittag mit "Spiel und Spaß für Kind und Kegel" und einem lustigem Quiss mit dem Titel "Kindermund hat Gold im Schlund" und nach dem obligatorischen Ständchen des Ukulele Orchester Laubegast gab es als Höhepunkt des Abends das Solokonzert des Belgiers Herman Vandecauter.

Nur die kurze Andeutung eines Schauers erinnerte während des Konzertes daran, dass noch am Vormittag schwarze Wolken über Laubegast hingen und dass wir es dieses Jahr mit dem regenreichsten August seit der Erhebung von Wetterdaten zu tun hatten. Doch dagegen waren wir mit Pavillons und Regenschirmen gewappnet, die am Ende nur der Abschreckung zu dienen hatten...

Nach dem Konzert klang der Abend mit Lagerfeuer aus, mit Wein, Weib und Ukulele...













Weitere Infos zum Künstler
>>> Plauderei Heft 22

 


     Der Belgier Herman Vandecauter spielte neben Eigenkompositionen Alte Musik von J.S. Bach bis S.L. Weiss, aber nicht nur auf alten Instrumenten. Neben theorbierter Laute hat der Maestro ein Faible für die Ukulele. An diesem Abend gab er uns eine Vorstellung davon, dass sich die Ukulele auch vor den Meisterwerken des Barock nicht verkriechen muss.

Hermann Vandecauter spielt sonst an der Brüsseler Oper alles von Verdi bis Vivaldi und ist gelegentlich Gast europäischer Musikfestivals. An diesem Abend spielte er das erste Mal in Deutschland. Es war ein einmaliges Erlebnis - und wer sich das entgehen ließ, war selber schuld...

Unser Gast nutze das Wochenende auch, um "Ukulelistan" und Umgebung zu erkunden: den Elbhang und die historische Altstadt Dresdens. Was ihm besonders gefiel, hielt er in einer kleinen Diashow fest.

Pressefest 2009