Handverlesenes

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28. April 2010


Der mit der Ukulele las (ausnahmsweise mal ohne Ukulele, dafür mit Sonnenbrille) über die fürstlichen Marotten eines russischen Frühaussiedlers, der sich vor 200 Jahren im damals noch dörflichen Kleinzschachwitz niederließ.


Da der linksspaltig erwähnte Fürst genug Rubel besaß, um andere für sich machen zu lassen zu können, verfügte er auch über ein beachtliches Guthaben an Freizeit und nutzte selbige, sich mit teils skurillen Beschäftigungen und Erfindungen zu beschäftigen. Dinge wie eine Klimaanlage  in der Kutsche (Autos gab es noch nicht), Regencape mit Glasfenstern, sind heute selbstverständlich, der Wadenschützer aus Blech (um sich vor Hundebissen zu schützen) konnten sich nicht durchsetzen.


31. März 2010


Die Laubegaster Schweizerin - oder schweizerische Laubinanerin - Silvia Tröster las kurze Geschichten des Schweizer Autoren Franz Holer. Die handelten nicht nur von Berg und Tal, sondern auch von der schönsten Erinnerung der 100-jährigen Oma: Ein flotter Dreier mit zwei stöhnenden Männern.


 

Wie es sich bei einem Schweizer Leseabend ziemt, wurden echte Löcher mit herzhaften Käse drumherum serviert..




Die Männer-Quote stieg zur dritten Lesung in "Buddes" (Gastgeber eingerechnet) auf 50 Prozent! Und das trotz oder vielleicht wegen - der romantischen Vollmondnacht.


24. Februar 2010

Podka-Schorsch las aus den Minuten-Novellen, die meistens kürzer, nur selten länger waren. Des Ungarischen mächtig konnte einige Anwesende bei der korrekten Aussprache von Namen und Begriffen aushelfen.

 
 

Zur Auswahl der lustigen Kurz-geschichten nahmen die Gäste an einer modifiizierten Telelotto-Ziehung teil. Als Ziehungsgerät diente ein Kasten Bier, jede Flasche war eine Nummer. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, assistierten Gäste als Ziehungsleiter und Notar.



Trotz Winterolympiade stieg bei der zweiten Lesung in Buddes Bücher der Männeranteil im Publikum bereits um 100 Prozent - ein ganzer Mann mehr!


27. Januar 2010




 



21. Dezember 2012


Der mit der Brille las aus Adams Tagebuch - und machte damit das überwiegend weibliche Publikum skeptisch.


  In "Buddes Bücher"
, dem neuen Kultur- und Bildungszentrum von Laubegast, lauschten die auf-merksamen Gäste einer Lesung aus den Tagebüchern von Adam und Eva - und nahmen dabei brisante Hinter-grundinformationen der biblischen Schöpfungsgeschichte zur Kenntnis...


   Die seltsamen Namen der Paradiesvögel erläuterte Gastgeber Christian Budde mit Hilfe von Sekundärliteratur aus seinem umfangreichen Sortiment an Fachbüchern, welches Wissbegierigen werktags bis 19 Uhr zur Einsicht und bei näherem Interesse zum Erwerb dargeboten wird.

   Die Nachfahren Evas bestanden auf Vortrag einer alternativen Übersetzung - und Lesung ev'scher Aufzeichnungen...Um letzte Zweifel an der Authentizität der Tagebücher zu beseitigen, erklärte sich eine Zuhörerin spontan bereit, auch die Aufzeichnungen Evas vorzutragen.